Eine Anlage für die Region. Modern. Sicher. Bewährt.

Bioabfall wird in geschlossenen Fermenterbehältern anaerob – also ohne Sauerstoff – zersetzt. Das Verfahren ist besonders geeignet für strukturreichen Haushalts-Bioabfall aus der Biotonne.
Das Herzstück der Anlage: Im Fermenter zersetzen Mikroorganismen den Bioabfall bei konstanter Temperatur über mehrere Wochen – und erzeugen dabei kontinuierlich Biogas.
Das bei der Vergärung entstehende Gas besteht zu rund 55–60 % aus Methan – dem energiereichen Anteil, der anschließend in Strom und Wärme umgewandelt wird.
Was nach der Vergärung übrig bleibt, ist kein Abfall – sondern ein nährstoffreicher Feststoff, der aufbereitet und als hochwertiger Dünger in der regionalen Landwirtschaft eingesetzt wird.
Von der Biotonne zur Energie und mehr.
Ein Teil des erzeugten Stroms wird für den Betrieb der Anlage selbst genutzt – Pumpen, Steuerung, Belüftung. Der Nettoertrag geht ins Netz. Die Anlage ist somit energetisch quasi autark.
Die Anlage wird nach den strengsten deutschen und europäischen Normen gebaut – mit automatischen Gaswarnsystemen, Notabschaltung und regelmäßigen Prüfungen durch unabhängige Sachverständige.
Die hohe Prozesstemperatur tötet Krankheitserreger, Keime und Unkrautsamen zuverlässig ab. Der Gärrest ist damit hygienisch unbedenklich für den Einsatz auf landwirtschaftlichen Flächen.
Die gesamte Abluft der Anlage wird durch Biofilter und Abluftwäscher gereinigt, bevor sie ins Freie gelangt – das ist gesetzlich vorgeschrieben und wird im laufenden Betrieb kontinuierlich gemessen.
Was besser wird
Ihr Bioabfall leistet mehr
Bisher landet Bioabfall oft im Restmüll, im Garten oder fährt weit weg. In der neuen Anlage wird daraus Energie für rund 2.800 Haushalte und wertvoller Nährstoffdünger für die regionale Landwirtschaft.
Stabile Kosten statt Marktpreise
Weil der Zweckverband die Anlage selbst betreibt, sind die Kosten langfristig planbar – unabhängig von steigenden Preisen externer Anbieter.
Kurze Wege statt weite Transporte
Bioabfall aus der Region und die Energie aus dem Bioabfall bleibt in der Region. Keine langen LKW-Fahrten zu weit entfernten Anlagen.
Hygienisch und sicher verarbeitet
Die Prozesstemperatur hygienisiert den Bioabfall vollständig – sicherer als jede Heimkompostierung.
Was Sie wissen sollten
Es wird zusätzlichen Anlieferverkehr geben
Aber: Der Standort wurde bewusst an bestehenden Verkehrsachsen gewählt. Ortsdurchfahrten werden vermieden. Die genauen Fahrtenzahlen werden im Genehmigungsverfahren ermittelt und veröffentlicht.
Kurze Geruchsmomente sind möglich
Aber: Das Entladen der Fahrzeuge findet in einer geschlossenen Halle statt, beim Öffnen der Schnelllauftore können kurze Geruchsereignisse entstehen – ausschließlich auf dem Anlagengelände im Industriegebiet, weit entfernt von Wohngebieten. Alle Prozesse werden gekapselt ausgeführt und die Abluft wird in einem Biofilter behandelt.
Gebühren sind Sache der Kommunen
Aber: Nach heutigem Stand liegen die Kosten im Bereich der heutigen Entsorgung. Ziel ist es, die Gebühren langfristig stabil zu halten. Eine Garantie kann es bei einem langfristigen Infrastrukturprojekt nicht geben – das sagen wir offen – aber die Kontrolle liegt in der Hand der beteiligten Kommunen.
Die Heimkompostierung bleibt möglich
Aber: Wer seinen Bioabfall im eigenen Garten kompostiert, kann das weiterhin tun. Wir freuen uns aber über jeden Bioabfall in der Tonne – denn dort leistet er deutlich mehr für die Region.
Optimaler Standort: Zwischen Vöhringen und Weißenhorn.
Kriterium
Was das bedeutet
Industriegebiet
Neben dem Müllheizkraftwerk
Zentral im Einzugsgebiet
Gute Verkehrsanbindung
Grundstück verfügbar
Vorteile des Standorts
Eine Investition in die Zukunft und in die Region.

